Format und Anforderungen (identisch zum Pass)
Die gute Nachricht zuerst: Für die Schweizer ID-Karte gilt exakt derselbe Foto-Standard wie für den Pass. Das ist so, weil beide Dokumente auf der internationalen Norm ICAO 9303 beruhen. Ein Foto, das für den Pass passt, passt auch für die ID, und umgekehrt.
Die wichtigsten Vorgaben auf einen Blick:
- Format: 35 x 45 mm, Hochformat
- Auflösung: mindestens 300 dpi, scharf und farbecht
- Gesichtshöhe: 70 bis 80 Prozent der Bildhöhe, vom Kinn bis zum Scheitel gemessen
- Augenlinie: rund 60 Prozent von unten, Blick frontal in die Kamera
- Hintergrund: einfarbig hell, weiss oder hellgrau, keine Muster, keine Schatten
- Ausdruck: neutral, Mund geschlossen, kein Lächeln, Augen offen und sichtbar
- Beleuchtung: gleichmässig, keine harten Schatten im Gesicht oder hinter dem Kopf
- Alter des Fotos: nicht älter als zwölf Monate
Brille nur dann, wenn du sie im Alltag permanent trägst, und ohne Reflexionen. Kopfbedeckung nur aus religiösen Gründen, Gesicht vollständig frei von Kinn bis Stirn. Diese Regeln sind von den Passbüros streng, weil der gespeicherte biometrische Datensatz in der ID ansonsten nicht zuverlässig funktioniert.
Was die ID von einem Pass unterscheidet
Beim Foto ist der Unterschied null, beim Einsatzbereich dagegen gross. Die Identitätskarte ist ein Reisedokument im Scheckkartenformat, das du innerhalb Europas fast überall nutzen kannst. Für den Alltag in der Schweiz ist sie oft das praktischere Dokument, weil sie in jedes Portemonnaie passt.
- Schengen-Raum: Ja, die ID genügt für alle EU- und Schengen-Staaten
- Balkan und Türkei: In vielen Ländern akzeptiert, im Einzelfall vor der Reise prüfen
- Grossbritannien: Seit Oktober 2021 nicht mehr akzeptiert, es braucht einen Pass
- USA, Kanada, Asien: Nur mit Pass, die ID reicht nicht
- Ausweispflicht Schweiz: Die ID erfüllt die Ausweispflicht gegenüber Polizei und Behörden
Wer regelmässig aus dem Schengen-Raum rausreist, fährt mit der Kombination aus Pass und ID am besten. Die ID bleibt im Alltag im Portemonnaie, der Pass liegt zu Hause für Fernreisen bereit.
Kosten: ID alleine vs. Kombi mit Pass
Die Preise für die ID-Karte sind schweizweit einheitlich und vom Bundesamt für Polizei (fedpol) festgelegt. Stand 2026 sieht das so aus:
| Dokument | Erwachsene | Kinder (bis 18) | Gültigkeit |
|---|---|---|---|
| Identitätskarte allein | CHF 65 | CHF 30 | 10 / 5 Jahre |
| Pass allein | CHF 145 | CHF 65 | 10 / 5 Jahre |
| Kombi-Angebot (Pass + ID) | CHF 148 | CHF 68 | 10 / 5 Jahre |
Das Kombi-Angebot ist die offensichtliche Rechnung: Für drei Franken mehr als der Pass alleine bekommst du die ID gratis mit dazu. Wenn ohnehin ein Behördengang ansteht, lohnt sich fast immer die Kombi-Bestellung.
Was oben noch nicht drin ist: das Foto selbst. Im Fotostudio kostet dich ein biometrisches Bild schnell CHF 15 bis CHF 30, am Fotoautomaten rund acht bis zwölf Franken. Mit unserem Online-Tool zahlst du CHF 1.00 pro Foto und bekommst eine Datei, die du beliebig oft drucken kannst.
Kantone: wer akzeptiert welche Fotos?
Hier wird es ein bisschen unübersichtlich, weil die Schweiz kein einheitliches Passbüro hat. Zuständig sind die Kantone, und jeder macht es ein wenig anders. Grob lassen sich drei Modelle unterscheiden:
1. Kantonales Ausweisbüro mit eigener Foto-Station
Kantone wie Zürich, Bern, Luzern, Basel-Stadt und Genf betreiben zentrale Ausweisbüros. Dort wird das Foto oft direkt vor Ort gemacht und die Gebühr ist im Preis drin. Du kannst in vielen dieser Kantone trotzdem dein eigenes Foto mitbringen, wenn es den Anforderungen entspricht.
2. Gemeindeamt als Anlaufstelle
In kleineren Kantonen und vielen Landgemeinden läuft der Antrag über die Wohngemeinde. Dort hat meistens niemand eine Fotostation, du musst dein Foto also selbst mitbringen. Genau hier lohnt sich das Online-Tool: Du sparst dir den extra Gang zum Fotografen.
3. Mischform mit Online-Antrag
Einige Kantone, zum Beispiel St. Gallen und Waadt, erlauben den Erstantrag teilweise online. Du lädst dein Foto digital hoch, erscheinst für die Unterschrift und Fingerabdrücke aber trotzdem persönlich. Die digitalen Anforderungen (mindestens 800 Kilobyte, JPG, ICAO-konform) erfüllt unser Generator automatisch.
Tipp: Bevor du zum Termin gehst, kurz auf die Website deines Kantons schauen. Dort steht, ob eigene Fotos akzeptiert werden. Bei Unsicherheit kurz anrufen, das spart die peinliche Ablehnung am Schalter.
Häufige Ablehnungsgründe
Die Passbüros sehen jeden Tag Hunderte Fotos und haben einen geschulten Blick für die typischen Fehler. Das sind die Gründe, an denen Fotos am häufigsten scheitern:
- Hintergrund nicht neutral: Vorhang, Bücherregal, Topfpflanze im Hintergrund. Selbst eine leicht strukturierte Tapete kann reichen.
- Schatten hinter dem Kopf: Entsteht, wenn du direkt vor einer Wand stehst und mit Blitz fotografierst.
- Gesicht zu klein oder zu gross: Die 70 bis 80 Prozent Gesichtshöhe sind strikt, auch fünf Prozent daneben führen zur Ablehnung.
- Kopf geneigt oder gedreht: Maximal fünf Grad Neigung. Selbst leichtes Schiefhalten wird erkannt.
- Lächeln oder offener Mund: Neutraler Ausdruck heisst wirklich neutral.
- Brillenreflexe: Spiegelungen in den Gläsern machen die Augen unbrauchbar für die biometrische Erfassung.
- Haare im Gesicht: Strähnen über der Stirn oder den Augen sind ein klassisches Problem.
- Über- oder Unterbelichtung: Haut zu bleich oder zu dunkel, Konturen verloren.
Unser Tool prüft diese acht Punkte in Echtzeit, während du das Foto hochlädst. Du siehst sofort, ob etwas nicht passt, und kannst nachjustieren, bevor du bezahlst.
IDK online beantragen: geht das?
Vollständig online geht es nicht. Für die ID-Karte brauchst du immer einen persönlichen Termin, weil deine Unterschrift und je nach Kanton auch deine Fingerabdrücke erfasst werden müssen. Was aber geht: die Vorbereitung digital erledigen.
Der typische Ablauf sieht so aus:
- Online-Formular ausfüllen (wenn dein Kanton das anbietet)
- Biometrisches Foto vorbereiten oder hochladen
- Termin beim Ausweisbüro oder der Gemeinde buchen
- Zum Termin erscheinen, Unterschrift und Foto kontrollieren lassen
- Gebühr bezahlen, ID kommt per Post
Die Lieferfrist liegt normalerweise bei zehn Arbeitstagen. Wer es eiliger hat, kann in vielen Kantonen ein Express-Verfahren buchen, das kostet allerdings einen Aufpreis von 50 bis 100 Franken und liefert in zwei bis drei Werktagen.
Foto in 3 Minuten online erstellen
Wenn du sowieso schon ein Smartphone hast, brauchst du weder Fotostudio noch Automat. Der Ablauf bei selfie-passfoto.ch ist denkbar einfach:
- Stell dich vor eine helle, einfarbige Wand, Tageslicht von vorne
- Mach ein Selfie oder lass dich jemanden fotografieren (Frontkamera reicht)
- Foto auf selfie-passfoto.ch hochladen
- Unser System schneidet das Gesicht auf die Schweizer Norm zu, entfernt den Hintergrund und prüft alle ICAO-Kriterien
- Mit TWINT, Karte oder Apple Pay bezahlen (CHF 1.00)
- Druckfertige Datei sofort herunterladen
Die Datei kannst du zu Hause auf Fotopapier drucken oder im Drogeriemarkt auf den Printer schicken. Viele Ausweisbüros akzeptieren inzwischen auch die digitale Version per USB-Stick oder QR-Code. Frag im Zweifel bei deiner Gemeinde nach, was dort Standard ist.
Wichtig: Unser Tool gibt dir die 100-Prozent-Akzeptanz-Garantie. Wird dein Foto von einer Behörde abgelehnt, bekommst du den Franken zurück. Ehrlicherweise: Das passiert bei korrekt aufgenommenen Fotos praktisch nie, weil die ICAO-Prüfung deckungsgleich mit den Behörden-Kriterien ist.
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